Prioritäten im Leben

Es war nicht geplant. Ich erinnere mich genau an den Abend, an dem ich im Bett lag und über meine Prioritäten im Leben nachdachte und ein Ungleichgewicht verspürte.
Jeder hat Prioritäten, vielleicht nicht bewusst, aber mit den meinen habe ich mich oft beschäftigt: Mein Mann, mein Glaube und meine Berufung, mir liebgewonnene Menschen und ein gebender Lebenswandel sind die wertvollsten Dinge für mich. Um diese Prioritäten zu beschützen, spreche ich oft zu mir: “Das geht jetzt vor!”, oder ich entscheide mich ganz bewusst, etwas liegenzulassen, damit etwas anderes wachsen kann. Dennoch durchlebt man ab und an Zeiten, an denen ein Ungleichgewicht stattgefunden hat, zulasten der Eckpfeiler im Leben. Oftmals sind falsche Gewohnheiten, Stress oder falscher Umgang Auslöser für Fehlinvestitionen in das eigene Fundament. Wir wundern uns nach Monaten, warum die Hingabe verblasst und vergessen dabei ganz, dass das nicht mehr gepflegt wurde, was ganz vorne steht. Prioritäten müssen geschützt werden, aktiv und mit vollem Einsatz. Es hilft Dir nicht, zu sagen, dass Du Prioritäten hast, sondern nur das zählt, was Du wirklich dafür tust. Lass Dinge gehen, die Dich abhalten oder ablenken und entscheide Dich für mehr Investition Deiner Zeit in wirklich wichtige Dinge.

Liebst, eure Jeannette

 

Ich erwachte, bemerkte im Stillen, 

Wie sich, entgegen meinem Willen,

Die Felsen des Lebens in Hintergrund verschoben.

Schleichend ersetzten fahle Gewohnheiten

Glanzlichter am Firmament.

Ich schaute nach oben,

Ordnete Prioritäten, 

Verwandelte mein Handeln

In Felsen fürs Fundament.

 

3 thoughts on “Beschütze, was Dir lieb ist”

  1. Ich muss Dir hier mal schnell nen Kommentar hinterlassen, weil ich Deine Arbeiten einfach phantastisch finde und bei Insta ssehr, sehr gerne mitkucke!
    Meld Dich doch, wenn Du mal was aus der Hochzeitsserie zeigen möchtest, eigentlich bin ich ja das Frl. K sagt Ja 🙂

    LG, Katja

  2. Hi,
    danke für den tollen Artikel. Ein Freund hat sich neulich um die Bestattungsvorsorge gekümmert. Grund dafür war das vorzeitige Ableben eines Verwandten. Er meinte, dass man seine Prioritäten nicht früh genug setzen kann und dass er sein Leben neu gestalten wolle.

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