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Künstlerleben & Selbstständigkeit: Diese 3 Tipps machen Dich effektiver! (Mit Freebie)

Wie schnell hat man sich verzettelt, wenn man sich privat oder beruflich ein kreatives Projekt vorgenommen hat. Jeder kennt es: Was als Künstler mit einer kleinen Idee beginnt, endet oft in einem gewaltigen Chaos, denn man übersieht so viele kleine Punkte und der Alltag stellt nebenher ganz leise und dann immer fordernder Ansprüche, die die kleinsten kreativen Aufgaben wie einen Berg erscheinen lassen.

“Eigentlich sollte ich endlich mal wieder einen Blogpost schreiben. Hübsche Produktfotos für den Shop schießen. Mein Portfolio ausbauen … ” Es gibt so viele Aufgaben, die uns als Kreative begleiten, doch dann kommt die Steuererklärung, Rücksendungen von der Post, Material, das für Events bestellt werden muss – und plötzlich ist alles wichtiger, als das Projekt, das man im Herzen hatte.

Im Prinzip ist Selbstständigkeit ein tägliches Ausloten von Prioritäten.

“Nur mal eben” neue Postkarten für Weihnachten entwerfen. Ja, so in der Art fangen meine Ideen oft an und dann sind 6 Monate vergangen, es ist Dezember und panisch frage ich mich, wie es nur soweit kommen konnte, dass ich viel zu spät dran bin und ob es sich jetzt überhaupt noch lohnt, einen Druckauftrag zu starten.

Ich bin da durch. Ich kenne das alles.

Aus diesem Grund beschäftige ich mich seit Wochen mit einer effektiveren Arbeitsweise, denn wie oft schon habe ich Zeit verschenkt und unklug in den Tag hineingearbeitet.

 

Folgende 3 Fehler sind mir dabei besonders aufgefallen und natürlich möchte ich Dir auch eine passende Lösung für die Probleme anbieten:

1. Ich unterschätze, wie lange etwas wirklich dauert

Es gibt eine Regel, die besagt, dass fast alles länger dauert, als man es zuerst annimmt.

Für geborene Optimisten, wie ich es bin, ist dies eine ganz harter Punkt. Ich gehe optimistisch an ein bestimmtes Projekt heran, an ein Logodesign oder eine Kalligraphieanfertigung und verschätze mich am Ende so oft mit der Zeitplanung. Voller Begeisterung plane ich am Anfang des Jahres Projekte und stecke mir Ziele, nur um dann festzustellen, dass ich gerade mal 40% davon realisieren konnte. Frustration pur.

Das Schlimme daran ist, dass ich ständig damit konfrontiert werde, was ich alles nicht geschafft habe, anstatt mich darüber zu freuen, was realisiert werden konnte. Ich bin absolut dafür, sich hohe und gute Ziele zu stecken, aber wenn ich mir zuviel auf einmal vornehme, leidet die Qualität der einzelnen Projekte und auch meine Zufriedenheit stellt sich kaum ein.

Dasselbe gilt für die Arbeit mit Kunden. Selbst wenn beide Parteien konzentriert und effektiv an einem Projekt wie z.B. einem Logo arbeiten, so kann es doch äußere Faktoren geben, die die Zusammenarbeit in die Länge ziehen. Und das erlebe ich immer wieder. Angebote von Drittanbietern, organisatorische Herausforderungen, zusätzliche Korrekturrunden, Serverprobleme … ehe man sich versieht, dauert das Projekt länger als geplant.

Die Lösung:

Kalkuliere stets mehr Zeit ein, als Du benötigst. Dies gilt ganz besonders für die Wochenplanung. Lass ein Tag in der Woche ungeplant, um die Dinge abarbeiten zu können, die liegengeblieben sind. Das ist viel realistischer, als jeden Tag mit Terminen & Projekten vollzupackend. Bei mir ist dies inzwischen der Freitag. Falls es nämlich tatsächlich nichts mehr zu tun gäbe, ist FREI!


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2. Dauerthema “Unterbrochen werden”

Es gibt eine Zeitrechnung vor dem Handy. Und eine Zeit danach. 

Gestern hörte ich einen großartigen Podcast von Graham Cochrane , wo es darum ging, dass es kaum noch eine störungsfreie Zone gibt, in der wir effektiv arbeiten können. Ununterbrochen tragen wir unsere Arbeit als Selbstständige in der Freizeit mit uns herumtragen (Dank dem Handy) und ununterbrochen werden wir aus der Arbeit herausgerissen.

Nonstop. Push-Nachrichten. What’s App. Instagram. Oh, eine neue E-Mail.

Im besten Fall war die Unterbrechung “nur eine kleine Störung” unserer Aufmerksamkeit, im schlimmsten Fall beschäftigen wir uns noch Stunden damit, z.B., wenn sich ein unglücklicher oder besorgter Kunde meldet. Studien sagen, dass man ca. 25 Minuten benötigt, um nach einer Unterbrechung wieder voll konzentriert zu sein:

“Die Zahlen, die Gloria Mark ermittelte, sind eine Fundgrube für alle, denen ihr Arbeitsalltag hin und wieder etwas abstrus erscheint. Nach jeder Unterbrechung, so fand sie heraus, wendet sich der Büroarbeiter im Durchschnitt mindestens zwei anderen Aufgaben zu, bevor er zur ursprünglichen Tätigkeit zurückkehrt – etwa 25 Minuten später.” Quelle: https://www.zeit.de/2006/46/Unterbrechungen/komplettansicht

“Schon das Aufpoppen einer E-Mail in der Ecke des Bildschirms oder ein vibrierendes Handy können uns ganz schön ablenken. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern bestätigt auch eine Studie von der Michigan State University in den USA. Dabei wurden 300 Teilnehmer gebeten, aufeinanderfolgende Aufgaben zu verrichten – und wurden immer wieder dabei unterbrochen. Das Ergebnis: Störungen von nur drei Sekunden verdoppeln die Fehlerquote.

Es reicht also aus, wenn der Kollege kurz den Kopf durch die Tür schiebt und etwas fragt oder wenn das E-Mail-Programm keine Ruhe geben möchte. Die Konsequenzen können erschreckend sein, je nachdem, welche Aufgabe gerade bearbeitet wird. „Das kann bedeuten, dass unsere Gesundheit und Sicherheit in Gefahr ist, wenn die Leute, die dafür verantwortlich sind, gestört wurden“, sagt Erik Altmann.”

Quelle: https://www.lecturio.de/magazin/auch-kurze-unterbrechungen-storen-die-konzentration/

Da ich weder in Erholungsphasen unterbrochen werden möchte (denn dann ist es ja keine wirkliche Erholung mehr), noch in meiner kreativen Arbeit, bin ich härter geworden, was meine Arbeitsstruktur und Routinen angeht.

Die Lösung:

  • Alle Pushfunktionen auf dem Handy deaktivieren
  • Programme wie das E-Mail-Postfach gezielt ausschalten während der Kreativarbeit
  • Die Erstellung von festen Regeln, z.B. Handyfreie Wochenenden oder feste Zeiten für Social Media z.B. von 17.00-18.00 Uhr, nach den Prioritäten des Tages
  • Einen “Schlafplatz” für das Handy einrichten, das außerhalb des Schlafzimmers ist
  • Handy komplett ausschalten nach Feierabend und am Morgen erst nach der wichtigsten Aufgabe des Tages wieder einschalten
  • Dies kann bedeuten, dass Du kommunizieren musst, ab wann Telefonate angenommen werden können, z.B. erst ab 13.00 Uhr
  • Einen festen Arbeitsplatz einrichten, der räumlich von der kreativen Zone getrennt ist
  • Einen E-Mail-Freien Tag in der Arbeitswoche einrichten, ideal für Kreativtage
  • Das Arbeiten nach der Pomodoro-Technik

3. Mein größter Fehler: Mit den falschen/ unwichtigen Dingen zuerst anfangen

Den größten Fehler, den ich immer wieder erlebe, ist der, dass ich mich in den Tag hineintreiben lasse. Mit der Kaffeetasse in der Hand fahre ich den Computer hoch und schaue, was mich dort erwartet. Fatal! Wie Du Dir denken kannst, wird es immer eine Aufgabe geben, die wichtiger erscheint, als das eigentliche Projekt, das realisiert werden sollte. Auch wenn die Verlockung noch so groß ist, unwichtige Tätigkeiten von der Liste streichen zu wollen, mach es nicht! Diese Aufgaben wie Kopierpapier nachbestellen, eine Bestellung einzupacken, kurz eine Überweisung machen häufen sich zu ein paar Stunden Arbeit und ermüden Dich schon nach kurzer Zeit. Sie rauben Dir Ressourcen, die beste Version Deiner Selbst, die besser in die wirklich wichtigen Aufgaben investiert wären. Du möchtest effektiver werden? dann arbeite ab jetzt nach der Top-Three-Regel:

Zu Beginn Deines Arbeitstages notierst Du Dir Deine Top-Three-Aufgaben, an denen Du konzentriert arbeiten möchtest. Begehe dabei nicht den Fehler und wähle die Aufgaben zu groß (Siehe Punkt 1). Unterteile lieber ein großes kreatives Projekt in 3 kleinere Abschnitte.

Darüber hinaus ist es gut, wenn Du einen Fokus für den Tag definierst, ein strategisches Tagesziel, unter dem diese 3 Punkte stehen, z.B. “Anfertigungen”, “Marketing” oder “Shop”. Du kannst effektiver Arbeiten bewältigen, wenn sich diese ähneln. Da es in der Selbstständigkeit so viele verschiedene Aufgabenbereiche gibt, hat es sich bei mir bisher sehr empfohlen, dem Tag ein Thema zuzuordnen.

Mit Hilfe folgender Checkliste, bist Du ab jetzt bestens in Deinem Büroalltag gerüstet:

Freebie (hier klicken) herunterladen: Download Checkliste für den Arbeitstag (PDF)

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3 thoughts on “Künstlerleben & Selbstständigkeit: Diese 3 Tipps machen Dich effektiver!”

  1. Liebe Jeanette,
    ich bin zwar weder Künstler noch Selbständig, aber deine Tipps sind trotzdem für mich Gold wert. Das ist gerade genau mein Thema! Als Mama von sechs Kindern und Homepagekoordinatorin (gibt es das überhaupt? 😉 ), fange ich grade vermehrt an, gute und hilfreiche Routinen in meinem Alltag einzubauen. Das geht vom Haushalt, übers Hobby bis zu Zeit mit Mann und Kindern…
    Und das Fokussieren auf eine Sache nach der anderen und nicht alles gleichzeitig finde ich grade am hilfreichsten dabei!
    alles Liebe und ein herzliches Dankeschön!

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