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Schlaftraining für das Baby

Mit diesen Baby-Schlaf-Tipps wurden unsere Abende wesentlich entspannter

  1. Gründe für Baby-Schlaftraining
  2. Das Alter
  3. Das richtige Setting des Raumes und des Schlafplatzes
  4. Die richtige Zeit
  5. Die feste Abendroutine
  6. Die letzte Milch des Tages
  7. Schlafsack
  8. Die Trainingsphase (ohne das Baby lang schreien zu lassen)

Anmerkung: Diese Tipps sind meine ganz persönliche Erfahrung und natürlich verstehe ich, dass jede Situation individuell ist. Wenn ich also von meinen Erlebnissen schreibe, dann sieh dies als Inspiration und nicht als der einzig richtige Weg. Werbung ohne Auftrag, da Verlinkungen

Übersicht: Unsere Gründe für Baby-Schlaftraining

Es ist doch seltsam: So oft wird darüber gesprochen, wie man die Produktivität als Mama und Unternehmerin steigern könnte, spricht über Arbeitsmethoden, Routinen und Wochenabläufe , vergisst dabei aber völlig, dass die besten Abläufe nichts bringen, wenn man z.B. keine Zeit in den Abendstunden findet, in der man noch etwas arbeiten könnte oder seiner Berufung nachgehen will. Als unsere Tochter ca. 12 Monate alt war, ist die Abendsituation immer schwieriger geworden, was auch an der verbesserten Beweglichkeit lag. Übermüdet und gefrustet haben wir gemeinsam in den Abendstunden unsere letzten Ressourcen angewandt, um ihr beim Einschlafen zu helfen. Es war gut gemeint, die Tragerei, das Bei-Ihr-Liegen, die Spaziergänge nach 19.00 Uhr – aber wir hätten es wesentlich einfacher haben können. Dann kam der Abend, an dem die Situation eskaliert ist. Mein Mann kam völlig fertig aus dem Schlafzimmer mit den Worten: “Ich kann das nicht mehr!”. Und wie man als Mama eben reagiert, übernimmt man (etwas besserwisserisch) die Situation und nach 45 Minuten Weinen und Schreien kam ich ebenfalls völlig genervt aus dem Schlafzimmer und sagte: “Das mach ich nicht mehr mit! Jetzt reicht’s!”. Wir hatten einen Punkt erreicht, wo wir die Situation nicht mehr hinnehmen wollte. Jedes Problem ist ein Weisheitsproblem, und das nahm ich als persönliche Challenge an.

Ich erinnerte mich daran, wie ich von mehreren erfolgreichen Unternehmerinnen gelesen habe, die recht früh mit gezieltem Babyschlaftraining begonnen hatten. Schlaftraining? Bis zu dem Zeitpunkt dachte ich, das wäre nur etwas für total überambitionierte Mütter. Wenn den Unternehmerinnen aber Schlaftraining ihrer Kinder so wichtig war, dann musste doch etwas dran sein? Vielleicht hatten sie einfach den Wert von friedlichen Abendstunden erkannt und gehandelt. Wie oft ist man zu stolz für “Training” und denkt, dass man alles kann und weiß? Ich werde mit jedem Jahr demütiger und merke, dass man sich das Leben um so vieles einfacher machen kann, wenn man jemanden fragt, der sich auskennt. Ich wurde neugierig und betete, dass mir Gott schnell die richtigen Ressourcen an die Hand geben würde und noch am selben Abend fand ich einen Schlafkurs (englisch), der mir Mut machte und der alles verändert hat.

Dieser Kurs (ich bekomme nichts für diese Werbung) hat innerhalb von 3 Wochen alles für uns verändert. Wir hatten ein glückliches und schlafendes Kind und unsere Abende wurden zu einer Quelle der Kraft. Mein Mann konnte es selbst nicht glauben, wie engagiert ich das “Projekt” anging, aber er dankt es mir noch heute 🙂 Wir konnten endlich wieder entscheiden, was wir mit den freien Stunden am Abend machen wollten und das ist auch der Grund, warum ich diesen Blogpost schreibe! Womöglich gibt es eine Mutter, die einfach nur glücklich darüber wäre, wenn sie am Abend wieder mehr Zeit für sich hätte.

Das Alter

Wie oben beschrieben, haben wir erst mit 12 Monaten erkannt, dass die Einschlafsituation nicht gerade glücklich ist (milde gesagt) und wir Hilfe benötigten. Rückblickend gab es einige Hinweise, dass wir wesentlich eher hätten damit beginnen können, Schlaftraining zu machen, aber beim nächsten Kind weiß ich mehr. Ab dem Alter von ca. 6 Monaten macht es Sinn, langsam das Thema anzugehen. Ich dachte, unser Baby kann das Schlaftraining noch nicht leisten, weil es zu klein ist. Und wenn man nicht weiß, was man erwarten kann, bricht man Trainingsphasen auch viel zu schnell wieder ab.

Das richtige Setting des Raumes und des Schlafplatzes

Bevor wir mit dem Schlaftraining begonnen hatten, schlief unsere Tochter im Beistellbett direkt neben mir im Schlafzimmer. Sie hatte seit ihrer Geburt immer ihr kleines Rosennestchen, worin sie sich auch super wohlfühlte, und dieses Nest hatten wir dann auch in einer größeren Größe gekauft (siehe Bild unten), damit sie auch im Babybett das kuschelige Gefühl beibehalten konnte. Diese Entscheidung war richtig, noch heute liebt sie ihr Nest über alles (absolute Kaufempfehlung), allerdings konnte sie mit mehr Beweglichkeit eigenständig aus dem Nest krabbeln und auf das große Bett rüberklettern. Wir mussten folglich bei ihr bleiben, bis sie vollständig eingeschlafen ist, damit die Situation sicher war und sie nicht vom Elternbett fallen konnte.

Damit das Schlaftraining beginnen konnte, haben wir das Schlafsetting dahingehend verändert, dass sie sicher in ihrem Bett ist, wenn wir den Raum verlassen, denn das größte Ziel des Schalftrainigs ist es, sie wach ins Bett zu legen. Das Kind soll sich sicher, angstfrei und wohl im eigenen Bettchen fühlen.

Wir bauten das Kinderbett ab, stellten es im Kinderzimmer wieder auf, brachten die Seitenwände an und ließen das gewohnte Nestchen natürlich drin. Zudem investierten wir in Rollläden, die den Raum komplett abdunkeln konnten, denn gerade im Sommer ist das Zimmer sehr hell, selbst mit geschlossenen (Abdunkelungs-) Plissees.

Babyschlaf Schlaftraining Baby schläft nicht

Zum Setting gehört natürlich auch ein Babyphone, und mit diesem Video-Babyphone von Philips Avent konnte wir prima überwachen, was im Zimmer passiert.

Babyphone Empfehlung Schlaftraining

Die richtige Zeit

Die richtige Schlafenszeit bei Babys und kleinen Kindern ist zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr. Auch, wenn uns das bewusst war, so dachten wir doch insgeheim, dass es klug sein musste, wenn wir noch etwas die Zeit am Abend hinauszögern würden, damit sie länger am Morgen schlafen würde. Das war einer der größten Fehler. Das Gegenteil tritt nämlich ein: Je mehr Reize das Gehirn verarbeiten muss (und dazu gehören auch Lichter und Geräusche aus dem Supermarkt), desto unruhiger wird der Einschlafprozess und desto unruhiger und kürzer die gesamte Nacht. Ebenso wurde mir im Schlaftraining beigebracht, dass Kinder auch eher am Morgen aufwachen, wenn sie zu spät ins Bett gehen. So oft lautete der Rat, das Kind früher ins Bett zu legen, wenn sie länger und besser durchschlafen sollten. Das war paradox, aber es stimmte! Wir hatten ja nichts zu verlieren, also hielt ich mich an alles, was mir beigebracht wurde.

Wie oft sind wir abends noch mit dem Kinderwagen einkaufen gegangen, oder legten unsere Tochter zum Mittagsschlaf um 17 Uhr nochmal hin (was darin endetet, dass sie natürlich erst um 22 Uhr wieder müde wurde). Wir hatten kaum einen geregelten Rhythmus und sorgten dafür, dass beim Einschlafen das Gehirn unserer Kleinen mehr als überreizt war. Mit dem Schlaftraining wurde mir bewusst, dass ich auf die Wachstunden achten sollte und ich bemerkte, dass (mit 12 Monaten) nach 3-4 Stunden eine große Müdigkeit sichtbar wurde. Wenn wir also um 7.00 Uhr aufgestanden sind, dann wurde unsere Tochter gegen 10.00 Uhr wieder müde, und da das Einschlafritual, das auch für den Tagschlaf angewandt wird, einige Zeit dauert, begannen wir ab 10.00 Uhr mit dem Prozedere für das erste Schläfchen.

Eine ganze Zeit machte unsere Tochter dann gegen 14:30 Uhr ein zweites Schläfchen und wurde dann gegen 18/19.00 Uhr wieder sehr müde, was wir daran erkannten, dass ihre Koordination nach 3 Stunden Wachzeit schlechter wurde, sie vermehrt weinte, die Augen rieb oder sich völlig versunken mit einem kleinen Spielzeug beschäftigte. Da wir nun mehr auf die Wachzeiten achteten, bekam wir auch mehr Sicherheit mit den optimalen Schlafenszeiten.

Bedenke bei der optimalen Schlafenszeit, dass Bettzeit nicht automatisch Einschlafzeit bedeutet. Wenn wir unsere Tochter hinlegen, benötigt sie inzwischen 15-20 Minuten, bis sie wirklich in ihrem Bettchen eingeschlafen ist. Dieses Wissen führt dazu, dass wir sie an manchen Tagen guten Gewissens um 18:30 Uhr hinlegen, weil wir wissen, dass es eh noch eine Weile benötigt, bis sie wirklich schläft.

Tagschlaf: Länger als 2 Stunden lassen wir unsere Tochter am Tag zudem nicht mehr schlafen, höchsten natürlich, wenn sie krank ist. Wir merkten, dass sie insgesamt eine gewisse Anzahl an Stunden schläft, und je mehr wir davon am Tag zulassen würden, desto weniger schläft sie in der Nacht. Insgesamt kommt sie momentan (mit 20 Monaten) auf ca. 13 Stunden Schlaf.

Die feste Abendroutine

Die feste Abendroutine hat alles verändert, auch, wenn wir jetzt zu den Eltern gehören, die ich früher als superspießig empfand. Wir verabschieden uns inzwischen bei externen Besuchen um 17.00 Uhr, weil uns der feste Rhythmus viel bedeutet.

Zu der festen Abendroutine gehört zuallererst das Herunterfahren zuhause, ich nenne es “Kinder-SPA-Time”. Die Atmosphäre des Hauses sollte so angenehm sein, dass Du Dich z.B. auch massieren lassen würdest. Denke an die Spa-Atmosphäre in Hotels, alles ist auf Entspannung ausgelegt. Dieser Prozess beginnt ca. 2 Stunden vor der Schlafenszeit, momentan also um 17.00 Uhr. Das war früher die Zeit, in der ich erst richtig hochgefahren bin als Künstlerin, aber lassen wir das. Das sind alles Phasen. Damit der Körper Zeit bekommt, müde zu werden, müssen wir ihm helfen, das ist übrigens auch bei uns Erwachsenen so. Wir dimmen das Licht im Haus, schalten Fernseher und alle Medien aus (höchsten etwas ganz sanfte, leise Musik im Hintergrund) und verzichten auf Aktivitäten, die den Puls in die Höhe treiben! Das musste ich vor allem meinem Mann beibringen, der abends gerne mit der Kleinen getobt hat.

Wir essen gemeinsam Abendbrot und baden anschließend unsere Tochter alle 2-3 Tage. An Tagen, an denen nicht gebadet wird, sitzen wir gemeinsam als Familie auf dem Spielteppich und beschäftigen uns noch 30 Minuten mit Lego, Büchern oder anderen Spielsachen. Diese gemeinsame Zeit genießen wir inzwischen sehr.

Die letzte Milch des Tages

Da unsere Adoptivtochter mit dem Fläschchen groß geworden ist, entfällt natürlich das Stillen, aber die Situation ist in beiden Fällen (ob Stillen oder Fläschchen) gleich: Das Füttern der Milch sollte nicht die letzte Tätigkeit vor dem Einschlafen sein, damit diese enge Körpernähe nicht zu einem festen Bestandteil des Einschlafrituals werden sollte. Also geben wir ihr die Milch und ziehen anschließend erst den Schlafsack an und lesen in Kinderbüchern.

Das macht so viel Sinn und erleichtert die körperliche Trennung, wenn das Kind ins eigene Bett abgelegt werden soll. Die Milch bekommt sie aus dem Grund auch nicht in ihrem Kinderzimmer, sondern noch in einem anderen Raum.

Schlafsackzeit, nun geht es ins Bett

So lange es geht, werden wir unser Kind in einem Schlafsack schlafen lassen, denn das gewährleistet, dass sie in der Nacht keine fremde Hilfe beim Zudecken benötigt und sie immer gut gewärmt ist. Der Schlafsack sollte aus reiner Baumwolle sein und die Beine genügend Platz zum Ausstrecken haben. Wir hatten von einer Freundin den Schlafsack von Aden und Anais geschenkt bekommen und waren sofort begeistert! Gerade für die kälteren Monate war er perfekt!

Auf dem Weg zum Wickeltisch, wo ich den Schlafsack anziehe, verwende ich Triggerworte, die auch ab und an am Abend fallen. Bei uns Schwaben hört sich das dann in etwa so an: “Gleich geht’s in’s schöne Bettle. In’s schönschde und bequemschde Rosenbettle der Welt”. Somit bekommt sie ein Gefühl, was sie als Nächstes erwartet. Und lernt gleichzeitig wertvolles Kulturgut 🙂

Einschlafhilfen

Und dann beginnt die Übergangsphase ins Bett. Gemeinsam lassen wir die Rollläden runter, schließen alle Türen, machen nur noch ein kleines Licht an und stellen die White-Noise-Maschine an. Um ehrlich zu sein, wollte ich darauf verzichten. Ich mag künstliche Geräusche überhaupt nicht. An diesem Punkt wollte ich im Schlafkurs ein Auge zudrücken und dachte, dass man nicht alles mitmachen muss. Aber dann kam wieder der Punkt, wo ich mir sagte, dass ich einmal alles ausprobieren wolle, damit die Chance auf Erfolg am höchsten ist. Zudem wurde ich im Kurs auch davon überzeugt, dass es selbst nach einem Jahr noch nicht zu spät ist, mit einer White-Noise-Maschine zu arbeiten, die ja eigentlich die Geräuschkulisse im Bauch imitieren soll.

Ich machte mich auf die Suche nach einem Gerät, das schöne Sounds hat (wir lieben aktuell das leise Meeresrauschen) und als ich zudem ein Gerät fand, welches nach einer Stunde leiser wird und ausgeht UND in der Nacht automatisch anspringt, wenn Geräusche im Raum wahrgenommen werden, war ich überzeugt! Da unser Schlafzimmer nämlich direkt nebenan ist, wollte ich nicht in der ganzen Nacht unterhalten und beschallt werden.

Unser White-Noise-Schmusetier von MyHummy ist nicht mehr wegzudenken und durch das angenehme Meeresrauschen ist das Zimmer auch nicht so unangenehm leise, wenn man den Raum verlässt.

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Wir klemmen an ihren Schlafsack auch eine Schnullerkette (darf sich nicht lösen), damit sie in der Nacht ihren Schnuller selbst finden kann. Diese kleinen Dinge machen den Unterschied, denn jeder Mensch wird in der Nacht wach und das Ziel ist auch hier, dass sie wieder selbst in den Schlaf finden kann. Oft wache ich auf, wenn ich nachts im Nebenraum kleine Geräusche höre (Mama-Gene) und sehe dann auf dem Babyphone, wie sie sich im Dunkeln orientiert. Sie fühlt sich sicher, greift nach dem Schnulli und schläft wieder ein, ohne dass ich eingreifen muss.

Der schönste Teil der Bettroutine ist das Leseritual. In dem Alter ist es natürlich eher ein Zeigen von Bildern, aber für meine Tochter gehört das fest dazu. Sie hat inzwischen eine klare Vorstellung, was sie ansehen möchte, und ein Buch, aus dem ich ihr immer am Ende ein Gebet als Ritual vorlese, kommt von Ellen Martens und heißt “Mein erstes Gute-Nacht-Gebetbuch”

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Bild Ellen Martens

Das besondere Training (ohne das Baby lang schreien zu lassen)

Das eigentliche Training wird Dich etwas Kraft kosten, denn natürlich mögen die Kleinen keine neuen Veränderungen. Aus diesem Grund habe ich das Training in den Januar gelegt, einem Monat, wo ich immer im Rückzug bin im Geschäft. Bei uns hat das eigentliche Training, also die Phase, wo ich mit meiner Tochter geübt habe, selbst in den Schlaf zu finden, etwa 2 Wochen gedauert. Danach wurde es rasant besser und die Effekte wurden spürbar. Das Problem ist dabei, dass sich zwei Wochen extrem lang anfühlen können. Gib an dieser Stelle bitte nicht auf!

Das nachfolgende Video beschreibt den ganzen Prozess und hätte ich nicht mit eigenen Augen im Video gesehen, wie lange dieses “Hinlegen” dauern kann, hätte ich nach 15 Minuten aufgegeben. Lies an der Stelle auch die wertvollen Kommentare unter dem Video, die zeigen, wie sehr die Mütter an der Methode zweifeln, aber dann doch Erfolge sehen. Das Video ist nicht aus dem Schlafkurs, aber es hat alles für mich verändert. Ich dachte, das kann ich schaffen. Mein Kind leidet nicht unter dieser Methode und ich bin ja mit im Raum am Anfang.

Sobald unser Baby im Bettchen lag, habe ich vermieden, zu sprechen, groß Augenkontakt aufzusuchen oder es zu animieren. Ich war da, ganz nah, strahlte Ruhe aus und legte sie hin, wenn sie eigenständig im Bettchen aufstand. Das war meine Aufgabe.

Nach einer Woche verließ ich für eine kurze Zeit den Raum, und kam dann wieder rein, wenn sie zu weinen begann. Auf diese Weise wurde sie mehr und mehr an ihr Bettchen und das Alleinesein gewöhnt und konnte sich selbst in Schlaf bringen, was auch hilft, wenn sie nachts wach wird. Wenn dann meine eigene Bettzeit war (meist so gegen 23.00 Uhr) war ich nicht übermäßig leise und schaute, ob sie noch eine Milch wollte, was ich bei der Gelegenheit auch nochmal zum Windelwechseln nutze. Falls sie aber geschlafen hat, ließ ich sie natürlich schlafen.

Seitdem wir einen festen Abendrhythmus haben, beginnt unser Morgen natürlich auch regelmäßig zwischen 6.00 und 7.00 Uhr (momentan eher 6), aber dieser neue Rhythmus ist gut für uns.

An dieser Stelle möchte ich empfehlen, dass nur eine Person das Training macht und erst “übergibt”, wenn sich die neue Situation sehr gut eingestellt hat. Inzwischen kann mein Mann unsere Kleine prima ins Bett bringen, denn er kennt genau die Vorgehensweise.

Wenn wir nun am frühen Abend die Situation haben, dass unsere Tochter gegen 17.00 Uhr einschlafen möchte, z.B. auf der Fahrt im Auto, dann versuchen wir sie wachzuhalten und sie gleich daheim (nach einem schnellen Snack + Milch) ins Bett zu legen. Zuerst dachten wir, dass das nie klappen würde, wenn sie bereits um 18.00 Uhr im Bett liegt, aber es gibt Tage, da benötigt sie wirklich den Schlaf. Womöglich wacht sie um 23.00 Uhr nochmal kurz auf und bekommt eine Milch, aber wir legen sie dann anschließend wieder hin und behandeln das Aufwachen wie in der Nacht = keine Aktivität, keine Bespaßung. Schaffen wir es nicht, sie am Spätnachmittag wachzuhalten, dann darf sie ein Minischläfchen machen, wird dann aber nach spätestens 15-20 Minuten geweckt, bekommt Abendbrot und wir gehen die ganz normale Abendroutine durch.

Ich hoffe so sehr, dass diese Tipps dazu beitragen, dass Dein Zuhause zum Aufblühen kommt! Vielleicht ist es nur ein kleiner Punkt, der den Unterschied macht, aber aus Gesprächen mit anderen Müttern weiß ich, wie wichtig das Thema Babyschlaf ist.

Ich wünsche mir, dass Du und Dein Kind erholt durchs Leben gehen, das war der Sinn dieses Blogposts! Dein Mann natürlich auch 🙂

Deine Jeannette

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