Hoffnung

Wer hofft ist nicht blauäugig oder naiv. Vielmehr zolle ich allen Hoffenden meinen vollen Respekt, denn es bedarf viel mehr Kraft, an das Unsichtbare zu glauben, als das als Realität anzunehmen, was man vor Augen sieht.

Die Hoffnung verändert meine Sicht auf die Dinge, die sind. Ich sehe einen Zustand, erlaube mir aber, diesen Zustand nicht als endgültig abzutun. Ich glaube an die Kraft der Hoffnung. An den Schöpfer, der alles umformen kann, weil alles Seiner Schöpfung unterliegt. Doch auch Gott ist gebunden, wenn wir es Ihm nicht erlauben, aktiv in unser Leben eingreifen zu dürfen, sonst wäre unsere Entscheidung für Ihn kein freier Wille. Wie hofft man richtig? Reicht es, einmal gut über die Sache zu denken? Nach meiner eigenen Erfahrung muss die Hoffnung Dein ganzes Wesen, Dein Denken, Dein Sprechen und Deine Taten durchwachsen. Sprich lieber kein Wort, als Worte des Unglaubens, denn was Du redest, wächst als Same in Deinem Herzen voran und wird zu Deinem Leben. Lass Deine Hoffnung zu Taten werden, indem Du in Deine Hoffnung hinein lebst. Wenn Du z.B. von einer eigenen kleinen Familie träumst, aber (noch) alleine lebst, dann kaufe Dir ein Familienalbum oder hübsche Babykleidung, ließ Familienratgeber oder sammle Ideen für Deine Hochzeit. Aber sie vorsichtig, mit wem Du Deine Hoffnungen teilst, denn die meisten können mit Deiner Zuversicht nicht umgehen. Beschütze Deine Hoffnung, wie einen kostbaren Schatz.

Einen hoffnungsvollen Sonntag,

eure Jeannette

 

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